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Tagelang hatte uns der viele Regen die Freude auf das Sandskifahren vermiest.
Nach dem dann auch noch verlorenen Gruppenspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft starten wir mit betretenen Gesichtern, denn Absagen gibt ´s bei der DJK nicht!!! Und tatsächlich hielt der Wetterbericht für Hirschau in der Oberpfalz, was es versprochen hatte: es regnete nicht mehr.
Das Basislager war schnell errichtet aus kleinen und großen Zelten und einem Wohnmobil als Kombüse. Beleuchtet vom Sonnwendfeuer auf dem Monte Kaolino klang der kühle Abend gemütlich aus.
Wie komisch es ist, mit Skistiefeln, Stöcken und Helm über einen Campingplatz zum Berg zu stapfen, während andere im Badeanzug zum Pool gehen, fühlten wir am Samstag. Noch schnell Ski ausleihen, einstellen und dann mit dem Boots-Lift rauf auf den Berg.
Wer zum ersten Mal dabei war, staunte über die Steilheit der ca. 200 Meter langen Abfahrt. Wie meistens, wenn die DJK auftritt, zogen wir die Aufmerksamkeit der über 50 Mannschaften auf uns, die zum Beach-Volleyball-Turnier angereist waren. Mehr als unsere locker vom Schnee auf den Sand umgestellte Skitechnik waren André und Yannick die absoluten Hingucker dank ihrer ausgefallenen Hosenwahl. Den gesteckten Slalom konnten wir auch nicht so verwaist am Berg stehen lassen, deshalb gab Peter uns noch einige Technik-Tipps und schon hatte das Training einschließlich Formationsfahren begonnen.
Nach unzähligen Abfahrten stiegen einige auf den Zipfel-Bob um und setzten die rasanten Abfahrten fort. Sandra, eben noch den guten Ratschlag gebend nicht so viel bremsen, stürzte und wir zählten vier bis fünf Überschläge. Nach einer Schrecksekunde war sie wieder fit, wenn auch mit sichtbaren Schürfwunden im Gesicht. Die Augen waren immer noch auf unsere beiden Sexy-Hosen gerichtet!!!

An der 2008 neu gebauten Rodelbahn setzten wir die Rennen fort, denn eine Tempomessung schürte den Ehrgeiz, der Schnellste zu sein. André war, nicht zuletzt aufgrund des Kampfgewichtes seiner Beifahrerin, der Schnellste. Zählten zuerst nur das Tempo, das möglichst schnell nach Ankunft im „Tal“ analysiert wurden, wurden schnell auch die Streckenfotos immer ausgefallener.
Das war sicher nicht das letzte Mal, dass die DJK beim Sandskifahren war, zumal es zu Hause geregnet hat!!!!

Karin und Z. |